Unternehmen, die langfristig erfolgreich sein wollen, müssen ihre Kunden in den Mittelpunkt stellen. Eine CRM-Software tut genau das und ist heute weit mehr als eine schlichte Datenbank, in der Kundeninformationen gesammelt werden. Der Einsatz eines CRM ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der Unternehmensphilosophie. Die folgenden zehn Gründe verdeutlichen Ihnen, warum Unternehmen, die aktives Customer Relationship Management betreiben, erfolgreicher und zugleich beliebter beim Kunden sind.

Es gibt viele gute Gründe für ein CRM – wir nennen Ihnen die zehn wichtigsten.

1. Alle Kundendaten werden zentral gespeichert

Existiert kein zentrales System, in dem alle Kundendaten erfasst, verwaltet und ausgewertet werden können, kocht jeder Mitarbeiter sein eigenes Süppchen. In Outlook, Excel, Word und auf Papier werden Daten gesammelt und Notizen gemacht. Hinzu kommen unterschiedliche Softwaresysteme in verschiedenen Abteilungen. Niemand weiß, welches Kundenwissen der andere besitzt und welche Kundendaten eigentlich die aktuellsten sind.

Vor allem in großen Unternehmen, wo diverse Mitarbeiter – vielleicht sogar an verschiedenen Standorten – mit den Kunden interagieren, ist eine CRM-Software unverzichtbar, in der alle Daten zentral erfasst werden und auf die jeder zugreifen kann, der mit den Kunden arbeitet. Ein gut gepflegtes CRM ist die Basis für Verkaufserfolg und Kundenzufriedenheit.

2. Kundendaten bleiben im Unternehmen

Viele Informationen über die Kunden sind in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert, die seit Jahren mit den Kunden in Kontakt stehen. Niemand kennt die Bedürfnisse, Wünsche und Eigenheiten der Kundschaft besser, als der zuständige Vertriebler oder Key Account Manager.

Verlassen diese Mitarbeiter das Unternehmen, gehen mit ihnen die wertvollen Kundendaten. In einem CRM erfasst, kann sich jeder Mitarbeiter und Nachfolger innerhalb von kürzester Zeit ein Bild des Kunden machen und diesen beinahe so gut betreuen, wie langjährige Mitarbeiter. Das CRM fungiert quasi als Kundentresor.

3. CRM spart Arbeit, Zeit und Kosten

Nicht nur, dass zentral gespeicherte Kundendaten schneller gefunden werden, sie können mit einem modernen CRM auch automatisiert übernommen werden. Somit ist die aufwendige Datenerfassung nur noch selten ein Argument gegen Customer Relationship Management. Oft genügt es bereits aus, die Visitenkarte zu fotografieren. Dokumentenmanagementsysteme können gängige Dokumente wie Anfragen, Angebote und Bestellungen vollautomatisch lesen und verarbeiten.

Allein dadurch, dass interne Kommunikationsprozesse optimiert werden oder gleich ganz wegfallen, können Arbeitszeit und damit auch Kosten eingespart werden. Zumal mit einem CRM auch über verschiedene nationale und internationale Standorte hinweg schnell und effizient zusammengearbeitet werden kann.

4. Mobil einsetzbar

Eine App zum mobilen Arbeiten gehört heute bei fast jedem Customer Relationship Management zum Standard. Das ist insbesondere für Unternehmen mit einem Vertriebsaußendienst interessant. Vertriebler können von unterwegs jederzeit auf die Kundendaten zugreifen und neue Informationen speichern. Auf diese Weise ist das Backoffice immer informiert und kann Prozesse zeitnah weiterführen. So wird wertvolle Zeit zwischen den Kundenbesuchen und der Datenverarbeitung gespart.

5. 360-Grad-Sicht auf alle Kunden

Werden alle Daten – also auch die Kommunikation, Bestellungen, Supportanfragen, etc. – im CRM erfasst, haben Sie zu jeder Zeit einen vollständigen Rundumblick auf Ihre Kunden. Alle Abteilungen – vom Marketing bis zum Kundenservice – können optimal auf Kundenanfragen reagieren. Das steigert nicht nur den Umsatz, sondern auch die Kundenzufriedenheit.

6. Kunden schneller akquirieren

Auswertungen und Statistiken dienen der Segmentierung von Zielgruppen und ihrer gezielten Ansprache im Marketing. So können zuverlässig neue Leads generiert werden. Das CRM begleitet diese bei der Qualifizierung und beim Lauf durch den Verkaufstrichter. Marketing und Vertrieb arbeiten dabei Hand in Hand. So lassen sich Interessenten in deutlich kürzerer Zeit in zahlende Kunden verwandeln. Und das meist auch spürbar schneller als ohne CRM.

7. Kundenbindung und Umsatzsteigerung

Die Akquise von Neukunden ist um ein vielfaches aufwendiger als die Bindung von bestehenden Kunden. Kunden werden zu Stammkunden, wenn ihnen Lösungen für ihre Probleme geboten werden und sie sich bei einem Unternehmen gut aufgehoben fühlen. Durch die Informationen im CRM lässt sich der Kundenservice signifikant verbessern. Die Auswertung und Analyse der Kundendaten zeigt Umsatzpotenziale auf, die zum Beispiel durch Up- und Cross-Selling realisiert werden können.

8. CRM ist für alle da

Moderne CRM-Lösungen sind längst keine digitalen Karteikästen für Visitenkarten mehr. Sie entscheiden über den Marketing- und Vertriebserfolg und können andere Software ersetzen. Ein Beispiel hierfür ist die cosmolink Business Solution, die aus dem combit CRM eine vollwertige ERP-Software inkl. Warenwirtschaftssystem macht. Dadurch wird ein reibungsloser Informationsfluss zwischen allen Mitarbeitern und Abteilungen gewährleistet, ohne den Kunden als wichtigstes Element aus den Augen zu verlieren. Geschäftsprozesse lassen sich vollständig abbilden und bis ins Detail optimieren. Durch den Verzicht auf verschiedene Systeme lassen sich wertvolle Zeit und bares Geld sparen.

9. Reibungslose Kommunikation

Betriebswirtschaftliche Fehler und Probleme entstehen nicht selten durch mangelnde Kommunikation. Nur wenn Informationen zeitnah und ungehindert fließen können, ist ein Maximum an Produktivität möglich. Ein ungehinderter Informations- und damit auch Kommunikationsfluss wird erreicht, wenn das CRM nicht nur im Vertrieb, sondern abteilungsübergreifend zum Einsatz kommt. Jeder Mitarbeiter, der Kundenkontakt hat, sollte berechtigt sein, Kundenkontakte im CRM zu dokumentieren, damit keine Informationen verloren gehen und alle Kollegen gleichermaßen informiert sind.

10. Agieren statt reagieren

Das CRM unterstützt nicht nur beim operativen Tagesgeschäft, sondern ist auch ein mächtiges Monitoring-Tool. Analysen zeigen Verkaufschancen und Umsatzpotenziale, ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Trends und somit das zeitnahe agieren. Das gelingt nur mit einem Tool, das sich konsequent auf die Kunden fokussiert. Wer ständig über seine Zielgruppe Bescheid weiß, der ist in der bequemen Situation agieren zu können statt reagieren zu müssen.

Die Digitalisierung macht vor keinem Unternehmensbereich halt. Erst recht nicht vor dem Recruiting. Denn hier geht es um Menschen – und die sind nun einmal online. Stellenanzeigen in Printmedien sind zwar noch nicht tot, aber auf dem Rückzug. Statt nach Jobs zu blättern, wird heute geklickt. Vor allem die begehrten Fach- und Führungskräfte bevorzugen für die Jobsuche das Internet. Um Sie zu erreichen, ist ein effektives Online-Recruiting unverzichtbar. Wir verraten Ihnen, aus welchen Bestandteilen das besteht.

Online-Recruiting
Online-Recruiting löst mehr und mehr die klassische Personalgewinnung ab

Ein Zeitungsinserat reichte früher aus, damit Personalabteilungen in Bewerbungen untergingen. Schriftliche Bewerbungen versteht sich. Schon Schüler lernten, dass man sich in der Zeitung nach einem Ausbildungsplatz umsieht. Obwohl Stellenangebote in Printmedien – egal ob lokal oder überregional – schon immer recht teuer waren, dauerte es verhältnismäßig lange, bis sich die Jobsuche ins Netz verlagerte.

Einen Anstoß dafür gab die Jobbörse der Agentur für Arbeit. Schnell entstanden weitere kostenlose und kostenpflichtige Stellenbörsen. Und jede Menge Portale, die auf bestimmte Branchen spezialisiert sind.

Eigene Website ist das Herzstück des Recruitings

Die Hauptrolle im Online-Recruiting nimmt aber die eigene Website ein. Ein Job- oder Karrierebereich ist mittlerweile unabhängig von der Branche und der Unternehmensgröße obligatorisch. Große Unternehmen buhlen sogar mit eigenständigen Karriereportalen um die Gunst der Bewerber. Sie sind mindestens so aufwendig entwickelt wie die eigentliche Website.

Untersuchungen belegen, dass Jobinteressenten früher oder später die Website des Unternehmens aufrufen. Auch dann, wenn der erste Touchpoint über einen ganz anderen Kanal zustande gekommen ist.

Handelt es sich bei dem Unternehmen nicht um eine begehrte Marke oder betreibt es kein nennenswertes Employer Branding, werden potenzielle Mitarbeiter meist über ein Stellenangebot auf externen Portalen aufmerksam und finden darüber den Weg zur Website. Die eigene Jobseite bildet deshalb den Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten zur Personalgewinnung. Sie steht im Zentrum der Recruiting-Strategie und ihr sollte deshalb die meiste Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nur auf der eigenen Website haben Sie die volle Kontrolle darüber, wie Ihr Unternehmen dargestellt wird. Vor allem aber nutzen Sie die eigene Website im Idealfall dafür, sich nicht nur als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und Stellen auszuschreiben, sondern auch um direkt Bewerbungen zu generieren.

Effizienter Bewerbungsprozess dank Verknüpfung mit CMS

Die Online-Bewerbung steht nicht nur bei den Bewerbern, sondern auch bei den Arbeitgebern hoch im Kurs. Richtig umgesetzt vereinfacht sie den Bewerbungsprozess für beide Seiten. Durch die intelligente Gestaltung des Bewerbungsformulars können ungeeignete Bewerber von Anfang an aussortiert werden.

Verknüpft mit einer Personalsoftware oder einem erweiterten CMS, wie der cosmolink Business Solution, können Bewerbungen direkt dort verwaltet werden, wo sie hingehören. Automatisierte Nachrichten zum Zwischenstand der Personalauswahl sorgen für ein transparentes Bewerbungsverfahren. Ein vielfach genannter Wunsch, wenn Arbeitgeber nach Verbesserungen befragt werden.

Gutes Online-Recruiting stützt sich nicht nur auf ein Standbein, sondern besteht wie klassisches Marketing auch aus einem Mix an Maßnahmen. Welche Ebenen dabei bespielt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aushilfskräfte erreichen Sie auf anderen Wegen als High Potentials. Folgend geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Bausteine des Online-Recruitings:

Eigene Website

Die eigene Website sollte immer das Herzstück des Online-Recruitings sein. Allerdings macht es nur dann Sinn dort nach neuen Mitarbeitern zu suchen, wenn die Website auch besucht wird. Sie allein reicht deshalb nur selten aus. Es bedarf zusätzlich geeigneter Traffic-Quellen, die Interessenten weiterleiten.

Eigenes Karriereportal

Für Marken, Konzerne, Großunternehmen oder Holdings mit zentraler Verwaltung und vielen Tochterunternehmen macht ein eigenes Karriereportal Sinn, das umfassend über die Berufsbilder, offenen Stellen und Rahmenbedingungen informiert. Hier können sich Arbeitgeber attraktiv präsentieren und ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Karriereportale beschreiben in einem Azubi- oder Arbeitnehmerblog zum Beispiel den Arbeitsalltag, geben Bewerbungstipps und stellen die Benefits in den Vordergrund. Ein Karriereportal richtet sich sowohl an externe als auch an interne Stellenbewerber. Es müssen nicht nur die Stellenangebote aktuell gehalten werden, sondern es muss auch aktives Content Marketing betrieben werden

Social Media

Einen besonderen Stellenwert nehmen mittlerweile die Social-Media-Kanäle ein. In diesem Zusammenhang ist häufig die Rede von Recruiting 4.0 oder Social Media Recruiting. Gemeint ist damit die direkte Ansprache potenzieller Kandidaten über soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter.

Das erfordert jedoch ein hohes Maß an digitaler Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Denn Kandidaten möchten Personalern auf Augenhöhe begegnen. Eine entsprechende Ansprache muss diesem Umstand Rechnung tragen.

Über soziale Netzwerke lassen sich insbesondere die jüngeren Generationen gut erreichen. Mit eigenen Karrierekanälen können sich Arbeitgeber frühzeitig als interessante Employer Brand positionieren und zukünftige Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt an ihre Marke binden.

Nutzen Sie Social Media für Ihr Recruiting unbedingt konsequent und betreiben Sie aktive Kommunikation. Sich direkt per Facebook Messenger oder WhatsApp bewerben zu können, senkt die Hemmschwelle enorm und schafft Sympathie. Wie auf allen Ebenen gilt auch hier: Machen Sie es den Bewerbern so einfach wie möglich.

Jobportale

Stepstone, Monster und Co. sind für viele Arbeitssuchende oder Wechselwillige der Einstiegspunkt. Hier vertreten zu sein ist quasi ein Muss. Stellen Sie nicht nur offene Positionen ein, sondern bauen Sie Ihre Sichtbarkeit zum Beispiel durch ein gepflegtes Unternehmensprofil aus.

Gestalten Sie Ihre Stellenangebote auf Jobportalen so, dass wirklich interessierte Leser schnell und einfach auf Ihre Website oder Ihr Karriereportal gelangen. Dort müssen Sie die letzten wirklich überzeugenden Argumente liefern, warum Sie der geeignete Arbeitgeber sind.

Intranet

Vergessen Sie bei all dem Internet das Intranet nicht. Oft finden sich geeignete Kandidaten bereits im eigenen Unternehmen. Auch, wenn diese dann woanders eine Lücke hinterlassen. Nur wenn Sie auch dem Bestandspersonal Karrierechancen bieten, wird es Ihnen gelingen, dieses dauerhaft an Ihr Unternehmen zu binden. Und neue Mitarbeiter zu gewinnen ist deutlich aufwendiger und teurer als vorhandene zu halten.

Außerdem sollten Sie Ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter nicht unterschätzen. Offene Stellen werden von ihnen in den Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis getragen. So erzeugen sie Aufmerksamkeit bei Menschen, die Sie über die klassischen Kanäle vielleicht nie erreicht hätten.

Individuelle Online-Recruiting-Strategie entwickeln

Es gibt nicht den goldenen Weg, um im Internet neues Personal zu gewinnen. Die Auswahl der verschiedenen Kanäle hängt von der Zielgruppe ab, die Sie ansprechen wollen. Mit einem ausgewogenen Mix gelingt es Ihnen Interessenten auf die eigene Website zu locken. Diese muss letztlich so gestaltet sein, dass sie möglichst viele dieser Besucher dazu animiert eine Bewerbung abzugeben.

Cosmolink und Accantum sind seit Jahren enge Partner, wenn es um die Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen geht. Cosmolink-Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel hat nun einen Online-Video-Kurs für das Workflow Management System (WMS) von Accantum entwickelt. „SQL für Accantum-Consultants“ richtet sich speziell an Anwender ohne Programmierkenntnisse und verspricht schnelle Lernerfolge.

SQL für Accantum-Consultants
„SQL für Accantum-Consultants“ kann auch als Präsenzveranstaltung gebucht werden

SQL für Accantum-Consultants“ ist ein Online-Video-Kurs, der sich an Einsteiger in das Accantum WMS richtet, die keine Ausbildung oder Erfahrung als Programmierer haben. In acht verschiedenen Kategorien erhalten die Teilnehmer einen allgemeinen Überblick über Microsoft SQL. Im Mittelpunkt steht der sichere Umgang mit dem SQL Server Management Studio (SSMS). Die integrative Umgebung ermöglicht es auch ohne Programmierkenntnisse jede beliebige SQL-Infrastruktur zu verwalten. SSMS wird von Microsoft kostenlos zur Verfügung gestellt und kann ganz einfach heruntergeladen werden.

Inhalt und Lernziele des Onlinekurses:

  • Installation von SQL-Servern
  • Einführung in relationale Datenbanken
  • Verbindungsherstellung zum SQL-Server
  • Prüfung bestehender SQL-Serverinstallationen
  • Erste Schritte in SQL
  • Grundlagen der SQL-Server-Administration
  • Rechtevergabe
  • Datenabfragen
  • SQL DML (Data Manipulation Language)
  • Wartungs- und Sicherungspläne einrichten
  • Rahmeninformationen zu SQL

37 Videolektionen für SQL-Anfänger

Insgesamt umfasst der von Dr. Frank Wietzel entwickelte und aufgezeichnete Onlinekurs 37 Lektionen. Bis auf rudimentäre Kenntnisse im Umgang mit Windows sind keinerlei Voraussetzungen notwendig, um am Kurs teilnehmen und diesen erfolgreich abschließen zu können.

Das Format des Videokurses wurde ganz bewusst gewählt, damit die Teilnehmer alle Schritte einfach und schnell nachvollziehen können. Gerade die Visualisierung der Lerninhalte stellt den Lernerfolg sicher. Außerdem dient der Kurs auch nach Kursende als Nachschlagewerk und kann unbegrenzt weiter genutzt werden. Alle notwendigen Hilfsmittel wie zum Beispiel Skripte sind bereits im Kurspreis enthalten.

„SQL für Accantum-Consultants“ als Präsenzveranstaltung

„SQL für Accantum-Consultants“ kann von interessierten Unternehmen auch als Präsenzveranstaltung gebucht werden. Die nächste öffentliche Schulung, bei der Dr. Frank Wietzel als Dozent agiert, findet am 17. und 18. Februar 2020 bei Accantum in Rosenheim statt.

Die Ausbildung junger Nachwuchskräfte hat bei cosmolink Consulting lange Tradition. Um die Qualität der betriebsinternen Ausbildung langfristig sicherzustellen, verstärkt Heiko Jenal künftig das Team der Ausbilder. Wir gratulieren zur bestandenen Ausbildereignungsprüfung!

Heiko Jenal hat die Prüfung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) bei der IHK Saarland erfolgreich bestanden.

Heiko Jenal ist seit 2013 im Unternehmen und kümmert sich schwerpunktmäßig um den Support und die Anwenderschulung. In den vergangenen Wochen hat er sich im Rahmen der Ausbildung der Ausbilder (AdA) intensiv auf die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK Saarland vorbereitet. Mit dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung, hat er dem Prüfungsausschuss seine berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten bewiesen.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel für die IT-Berufe und Angela Reindl für die kaufmännischen Berufe ist Heiko Jenal nun der dritte Hauptverantwortliche für die duale Ausbildung bei cosmolink.

Pro Jahr werden in Europa 28,5 Milliarden Rechnungsseiten verschickt. Mit der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) wird sich das in den kommenden Jahren drastisch ändern. Denn die Europäische Union fördert die elektronische Übertragung und Weiterverarbeitung von Rechnungsdaten. Mit XRechnung und ZUGFeRD gibt es zwei elektronische Rechnungsformate, die aktuell der europäischen Norm entsprechen und mittelfristig sicherlich auch zum Standard im B2B-Geschäftsverkehr werden. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie zur standardisierten E-Rechnung wissen müssen.

Die Papierrechnung wird dank standardisierter Formate wie XRechnung und ZUGFeRD für elektronische Rechnungen über kurz oder lang vom Schreibtisch verschwinden.

Seit dem 27. November diesen Jahres ist jede Bundesbehörde gesetzlich dazu verpflichtet, elektronische Rechnungen anzunehmen. Diese Maßnahme ist Bestandteil der 2017 beschlossenen Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Bereits 2011 hat das Steuervereinfachungsgesetz den Grundstein für die elektronische Rechnungsstellung gelegt. Seitdem wurden Richtlinien und Normen entwickelt, um ein europaweit einheitliches Rechnungsformat zu schaffen.

Behörden akzeptieren bald nur noch E-Rechnungen

In knapp einem Jahr, ab dem 27. November 2020, dürfen Bundesbehörden ausschließlich elektronische Rechnungen akzeptieren, die dem deutschen Standard XRechnung entsprechen. Das hat zur Folge, dass Unternehmen dann nur noch Aufträge von der öffentlichen Hand bekommen können, wenn sie auch in der Lage sind, eine elektronische Rechnung im geforderten Format auszustellen. Diese Regelung weitet sich nach und nach auch auf die Landes- und Kommunalebene aus.

Um einen Standard für elektronische Rechnungen zu schaffen, hat die Europäische Kommission im Jahr 2014 das Europäische Komitee für Normung (CEN) damit beauftragt, eine entsprechende Norm zu erarbeiten. Seit 2017 existiert die europäische Norm EN 16931-1. In der Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014 über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen werden die EU-Mitgliedsländer verpflichtet, die Richtlinie bis spätestens zum 17. April 2020 umzusetzen.

XRechnung: Nationaler Standard für Rechnungen an Behörden

Deutschland setzt die EU-Vorgaben mit dem Standard XRechnung um, der der europäischen Norm entspricht. Im Gegensatz zu ZUGFeRD, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen, ist XRechnung ein rein XML-basiertes semantisches Datenmodell. Der nationale Standard ist technologieneutral, vollständig dokumentiert, kostenfrei und zukunftssicher. Das heißt, er kann nicht nur von jedem Unternehmen genutzt, sondern auch von Softwareherstellern und IT-Dienstleistern problemlos verwendet und integriert werden.

Dadurch, dass mithilfe der Auszeichnungssprache XML alle relevanten Informationen, die eine Rechnung gemäß EU-Richtlinie erhalten muss, entsprechend gekennzeichnet sind, können elektronische Rechnungen maschinell ausgelesen und verarbeitet werden. Die Software ist also in der Lage, die Belegdaten automatisiert zu übernehmen.

E-Rechnung spart Zeit und Kosten

Dadurch entfällt die in vielen Betrieben noch übliche händische Übertragung von Rechnungsdaten. Und auch die Unternehmen, die ihre Rechnungen bereits elektronisch empfangen oder Papierrechnungen einscannen und ggf. mit einer Texterkennung arbeiten, können ihren Workflow deutlich optimieren.

Experten gehen davon aus, dass elektronische Rechnungsformate wie XRechnung und ZUGFeRD zu enormen Zeit- und damit auch Kosteneinsparungen führen. Während eine Papierrechnung in Durchschnitt 14 Minuten bearbeitet wird, liegt die Bearbeitungsdauer von E-Rechnungen bei nur einer Minute. Der elektronische Versand führt ferner dazu, dass die Rechnung schneller beim Empfänger ist und in der Regel auch schneller bezahlt wird.

ZUGFeRD: Entwickelt von Ministerien, Verbänden und Unternehmen

ZUGFeRD ist ein vom Forum elektronische Rechnung Deutschland entwickeltes Rechnungsformat. Das Akronym steht für „Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland“. Es wurde ebenfalls unter Berücksichtigung der EU-Richtlinie entwickelt und ist seit Version 2.0 auch konform mit der europäischen Norm, so dass ZUGFeRD ebenfalls für Rechnungen an Bundesbehörden verwendet werden kann.

Im Unterschied zu XRechnung handelt es sich bei ZUGFeRD um ein hybrides Datenformat. In das visuelle PDF-Dokument, mit dem heute schon vorwiegend digitale Rechnungen versendet werden, werden strukturierte Daten im XML-Format eingebettet. Die verschickte bzw. empfangene ZUGFeRD-Rechnung enthält also eine Sichtkomponente sowie automatisiert auslesbare Rechnungsdaten.

Dank dieser Kombination können mit Rechnungen im ZUGFeRD-Format auch Kunden etwas anfangen, die keine Software haben, um Rechnungsdaten im reinen XML-Format auszulesen und zu verarbeiten. Wer jedoch entsprechende Softwareunterstützung besitzt, profitiert von dem gesamten Vorteilspacket der E-Rechnung.

So funktioniert die automatisierte Rechnungsbearbeitung

Die Rechnungsdaten werden aus der XML-Struktur direkt in das Buchhaltungsprogramm übertragen. Dank der Standardisierung kommt es anders als bei der OCR-Texterkennung nicht zu Fehlinterpretationen, die später mühsam korrigiert werden müssen. Auch ob die Rechnung die gesetzlich nötigen Pflichtangaben enthält, kann automatisch geprüft werden.

Die Rechnungsdaten werden automatisch extrahiert und ins Buchhaltungsprogramm übertragen, so dass lediglich eine manuelle Endkontrolle vorgenommen werden muss. Beim Buchen der Rechnung ist die Buchungsmaske also bereits ausgefüllt. Änderungen können selbstverständlich vorgenommen werden. Nach der Bezahlung landen Rechnungen automatisch im revisionssicheren Archiv und können mit einem Klick an den Steuerberater übermittelt werden.

Cosmolink entwickelt Modul für elektronische Rechnungsstellung

Cosmolink arbeitet derzeit an einem Modul, das die elektronische Rechnungserstellung mit XRechnung und ZUGFeRD, aber auch mit anderen Formaten, die bei unseren Kunden zum Einsatz kommen, unterstützt. Das Modul ist für den combit CRM vorgesehen, jedoch nicht darauf begrenzt.

Noch bietet der elektronische Rechnungsversand Vorteile. In ein paar Jahren wird er Alltag sein. Denn es spricht viel dafür, dass die genannten Formate, die die EU-Norm erfüllen, nicht nur zwischen Unternehmen und Behörden, sondern auch im B2B- und B2C-Geschäft zum Standard werden. Organisationen, die sich bereits jetzt rüsten, können deshalb nicht nur weiterhin für öffentliche Auftraggeber tätig sein, sondern sind auch fit für die Zukunft der digitalen Rechnungsstellung.

Die Vorteile der elektronischen Rechnung auf einen Blick:

  • Rechnungen können per E-Mail verschickt und empfangen bzw. heruntergeladen werden
  • Papier entfällt und die Umwelt wird geschont
  • händische Datenübertragung entfällt und somit auch eine große Fehlerquelle
  • automatische Rechnungszuordnung zu Bestellungen oder Projekten
  • Scannen und manuelles Sortieren sowie Prüfen der Rechnungen entfällt
  • automatische Buchung von Eingangsrechnungen und Übermittlung an den Steuerberater
  • kein Druck, Kuvertieren und Versenden von Ausgangsrechnungen mehr
  • schnellere Zustellung und Bearbeitung von Rechnungen, somit auch eine bessere Liquidität
  • technologieneutrale und vollständig dokumentierte Rechnungsformate
  • XRechnung und ZUGFeRD berücksichtigen alle steuer- und handelsrechtlichen Anforderungen an E-Rechnungen

Die elektronische Rechnung ist die Grundlage der Digitalisierung von Geschäftsabläufen in Unternehmen und Verwaltungen. Haben Sie Fragen dazu? Dann rufen Sie uns an!

Alle zwei Jahre müssen sich Solution Partner für jeden Hauptrelease des combit Relationship Managers zertifizieren lassen. Vor wenigen Tagen war es bei cosmolink wieder so weit.

Sowohl der Vertrieb und die Beratung, als auch die Administration und Programmierung wurden durch Herrn Schellenberg von combit zertifiziert, der eigens dafür nach Illingen angereist ist. Auch andere combit-Partner haben an der Zertifizierung in unserem Hause teilgenommen.

Die Vorbereitungen für die Prüfung begannen bereits Wochen vor dem Zertifizierungstermin. Vor Ablage der Prüfung gab es zudem eine auf die verschiedenen Fachbereiche zugeschnittene Schulung. Normalerweise ist eine zertifizierte Person pro Partnerunternehmen ausreichend.

cosmolink hat die meisten zertifizierten Mitarbeiter aller Solution Partner

Wie schon in der Vergangenheit haben bei cosmolink jedoch fast alle Mitarbeiter an der Zertifizierung teilgenommen. So wollen wir sicherstellen, dass wir unsere Kunden sowohl in quantitativer, als auch in qualitativer Hinsicht bestmöglich beraten und betreuen können.

Unsere Entwickler Pascal Lauer und Pascal Mühlberger haben die technische Prüfung mit den besten Prüfungsergebnissen aller Teilnehmer abgeschlossen. Mit elf Personen hat cosmolink die meisten zertifizierten Mitarbeiter aller Solution Partner.

Die erfolgreiche Zertifizierung wurde am Abend mit einem gemeinsamen Essen beim Italiener gefeiert!

Einmal im Jahr werden die Waschmaschinen einem Härtetest unterzogen. Dann nämlich, wenn sich über tausend Teilnehmer dem dreckigsten Extrem-Hindernislauf im Saarland stellen. Die cosmolink-Belegschaft ließ es sich am vergangenen Wochenende nicht nehmen, dem Spektakel beizuwohnen und dabei kein Schlammbad auszulassen.

Auch nach der Schlammschlacht bestens gelaunt: Das Team von cosmolink Consulting (Foto: WochenspiegelOnline.de)

12 km und jede Menge Hindernisse

Rund zwölf Kilometer misst die Gesamtstrecke des Tough Run und führt sogar rüber bis nach Frankreich. Drei Runden darf jeder der Teilnehmer absolvieren, ohne dabei allzu ehrgeizig sein zu müssen. Denn bei dem Event steht ganz klar der Spaß im Vordergrund. Deshalb gibt es weder eine Zeitnahme noch eine Zeitmessung.

Um den Fun-Faktor zu erhöhen, wurde die Motocrossstrecke Naßweiler mit allerlei natürlichen und künstlichen Schikanen versehen, die von den Teilnehmern sowohl physische, als auch psychische Fähigkeiten abverlangen. Um beim Tough Run ins Ziel zu kommen, muss jeder einzelne Durchhaltevermögen, Leidensfähigkeit und vor allem Teamgeist beweisen.

Teamevent, das zusammenschweißt

Das taten auch die Mitarbeiter von cosmolink, die sich der Herausforderung im einheitlichen Streifenkostüm stellten. Es dauerte nicht lange, bis dieses Erdfarben annahm. Dank der gemeinschaftlichen Unterstützung schafften es alle „cosmolinks“ in Ziel.

Die Belohnung gab es anschließend im vom Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel gebuchten VIP-Zelt, wo neben frischer Kleidung für die tapferen Helden auch feuchte, warme Handtücher bereitlagen, um sich die Tränen aus den Augen zu wischen. Nach dem obligatorischen Zielbier wurde hier auch die Heldenmahlzeit serviert. So konnten die Mitarbeiter den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen und gingen als gestärktes Team nach Hause. Ein Erlebnis, das zusammenschweißt!

Accantum und cosmolink sind enge Partner. Kürzlich wurden erneut insgesamt sieben unserer Mitarbeiter erfolgreich für zwei verschiedene Accantum-Produkte zertifiziert.

Für die Zertifizierung der beinahe kompletten cosmolink-Belegschaft hat uns Accantum-Trainer Franz Münzker drei Tage lang am Unternehmensstandort in Illingen besucht und geschult. Im Mittelpunkt standen das Workflow Management System (WMS), mit dem sich Geschäftsprozesse visualisieren, digitalisieren und automatisieren lassen, sowie das Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur Optimierung und Automatisierung von Dokumentenprozessen.

Neben Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel dürfen sich nun auch die Mitarbeiter Heiko Fiedler, Angala Reindl, Michael Gornas, Pascal Lauer, Lukas Groß und David Baldauf Accantum Certified Advanced Workflow Designer/in nennen. Sie alle sind in der Lage, qualifiziert Prozesse mit Hilfe des Accantum WMS mit Workflows zu automatisieren und den Leistungsumfang des Accantum DMS dadurch wesentlich zu erweitern.

cosmolink bietet Accantum-Schnittstelle zum combit CRM

cosmolink Consulting hat bereits vor Jahren eine Schnittstelle entwickelt, um das Accantum Dokumentenmanagementsystem mit jeder Softwarelösung auf Basis des combit Relationship Manager zu verknüpfen. Dadurch können Dokumente wie Lieferscheine und Rechnungen zum Beispiel automatisch erkannt und zielgerichtet abgelegt werden, was die Verwaltung deutlich vereinfacht.

Jeder Teilnehmer der mehrtägigen Vor-Ort-Schulung hat zwei aktuelle Zertifikate von Accantum erhalten und ist mit dem neuen Wissensstand in der Lage, unsere Kunden zu den Accantum-Produkten bestmöglich zu beraten und zu betreuen.

In den letzten Jahren wurde die systematische Erfassung der Arbeitszeit in vielen Unternehmen zurückgefahren. Stattdessen wurde auf die sogenannte Vertrauensarbeitszeit mit all ihren Vor- und Nachteilen gesetzt. Mit dem kürzlich gefällten Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird die Zeiterfassung jedoch bald in der gesamten Europäischen Union zur Pflicht.

Selten hat ein Arbeitsrechtsurteil für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, wie das des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 14. Mai 2019. Darin verpflichten die Richter alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Unternehmen über die nationale Gesetzgebung ein System für die Dokumentation der Arbeitszeit vorzuschreiben. Und zwar unabhängig davon, ob jemand täglich acht Stunden am Schreibtisch sitzt, als Handwerker ständig unterwegs ist oder vom Homeoffice aus arbeitet.

Spanische Gewerkschaft erzwingt EU-weite Arbeitszeiterfassung

Mit wachsendem Kundenstamm fällt es vielen Betrieben zunehmend schwer, jeden einzelnen Kunden mit seinen Bedürfnissen und Wünschen im Auge zu behalten. Zumal in viele Unternehmen diverse Mitarbeiter mit ein und demselben Kunden kommunizieren. CRM-Software, mit der die Kundenbeziehungen gemanagte werden können, dient der zentralen Erfassung, Verwaltung und Auswertung sämtlicher Kundendaten.

Während so mancher Arbeitnehmer, der ständig Überstunden anhäuft, Hoffnung schöpft, stößt das Urteil bei Arbeitgebern aus Angst vor Bürokratie auf Ablehnung. Denn in den vergangenen Jahren habe viele Unternehmen die Stempeluhr abgeschafft und stattdessen die Vertrauensarbeitszeit eingeführt. Was erst einmal gut klingt, kommt bei den Gewerkschaften nicht wirklich gut an. Es war eine spanische Gewerkschaft, die mit ihrer Klage gegen eine Niederlassung der Deutschen Bank das letztlich auf europäischer Ebene gesprochene Urteil bewirkt hat.

Arbeitszeiten werden flexibler und schwerer zu erfassen

Hinzu kommt, dass die Arbeitswelt derzeit einen fundamentalen Wandel erlebt. Globalisierung und Digitalisierung führen dazu, dass die Arbeitszeit flexibler wird. Sie dringt immer weiter in das Privatleben vor. Beruf und Freizeit werden nicht mehr so strikt getrennt wie früher. Stattdessen werden schon morgens im Bett E-Mails gecheckt und die letzten Aufgaben am Abend auf dem heimischen Sofa erledigt. Genau diese Tätigkeiten lassen sich nur schwer erfassen, wie die Gewerkschaften kritisieren. Oft sind es Überstunden, die nicht vergütet oder nur pauschal abgegolten werden.

Ungeachtet des ständigen Streitthemas Überstunden, sprechen allerdings noch ein paar weitere Argumente für die Erfassung der Arbeitszeit. Vor allem dort, wo Projekte nach Aufwand berechnet werden, dient die Zeiterfassung auch dazu, um dem Kunden die erbrachten Leistungen in Rechnung zu stellen.

Zeiterfassung liefert wichtige KPIs

Über die erweiterte Zeiterfassung lässt sich intern analysieren, wie viel Zeit Mitarbeiter für ein Projekt oder bestimmte Aufgaben aufbringen. Tätigkeiten für verschiedene Kostenstellen lassen sich so aufwandsgerecht zuordnen. Das exakte Monitoring hilft bei der Optimierung von internen Geschäftsprozessen und Arbeitsweisen. Es lässt sich leicht erkennen, welche Aufgaben teure Zeitfresser sind und welche Mitarbeiter noch freie Kapazitäten haben.

Der von Kritikern als Nachteil angeführte bürokratische Aufwand ist nur bedingt haltbar. Schon heute sieht der Gesetzgeber in Deutschland für diverse Arbeitnehmergruppen eine verpflichtende Zeiterfassung vor. Das betrifft zum Beispiel Minijobber und Beschäftigte bis zu einer bestimmten Gehaltsgrenze, die in häufig von Schwarzarbeit betroffenen Branchen wie zum Beispiel Bau, Messebau, Fleischwirtschaft, Gebäudereinigung, Forstwirtschaft, Personenbeförderung, Spedition und Gastronomie tätig sind.

Regierungen entscheiden über Formalitäten und Modalitäten

Wie die Arbeitszeit festgehalten werden muss, schreibt weder der deutsche Gesetzgeber fest, noch hat der Europäische Gerichtshof dazu Vorgaben gemacht. Er verpflichtet die Mitgliedsstaaten lediglich dazu, die Arbeitgeber per Gesetz zu einem „objektiven und zuverlässigen System“ zur Arbeitszeiterfassung zu zwingen.

Neben dem nach wie vor vielfach genutzten Handzettel, gibt es schon heute diverse Möglichkeiten, auch mit wenig Aufwand eine effiziente Zeiterfassung umzusetzen. Cosmolink Consulting bietet für den combit Relationship Manager mit TimeTracker beispielsweise eine praktische Erweiterung, mit der sich Arbeitszeiten aller Art dokumentieren lassen. Das gilt nicht nur für die tägliche Arbeitszeit der Mitarbeiter, sondern auch für die Arbeitszeit an Kundenprojekten und ähnlichem. Für Arbeitnehmer die viel Unterwegs sind oder von Zuhause arbeiten, zum Beispiel Vertriebler und Handwerker, bieten sich App-Lösungen an.

Fakt ist: Zeiterfassung wird früher oder später zur Pflicht

Wann die systematische Zeiterfassung bindend umgesetzt werden muss, hat der Europäische Gerichtshof nicht festgelegt. Die Nationalstaaten stehen nun in der Pflicht, entsprechende Gesetze zu erlassen, die ein zugängliches, nicht manipulierbares System vorschreiben, das die Arbeitszeit objektiv und verlässlich nachhält. Auch die Details zu den Modalitäten müssen die Mitgliedsstaaten individuell festlegen. Ausnahmen, zum Beispiel für besonders kleine Unternehmen, sind deshalb nicht ausgeschlossen.

Trotz allem sollten sich Arbeitnehmer nicht allzu lange zurücklehnen. Es macht Sinn sich zeitnah mit den technischen Möglichkeiten vertraut zu machen und sich frühzeitig für die Gesetzesnovellierung zu rüsten. Schließlich können kluge Unternehmer die sauber erfassten Arbeitszeitdaten auch durchaus für ihre eigenen Zwecke nutzen.

Vorteile der Arbeitszeiterfassung

Nachteile der Arbeitszeiterfassung

  • Aufwendige Berechnung der Arbeitszeit und Überstunden entfällt, stattdessen schlanke Lohnbuchhaltung
  • Gleichbehandlung aller Mitarbeiter
  • Arbeitszeiterfassung liefert valide und verlässliche Kennzahlen, mit denen sich z. B. Projektaufwände, Überlastung, Zeitverschwendung und freie Kapazitäten frühzeitig erkennen lassen
  • Konfliktpotenzial der Vertrauensarbeitszeit wird entschärft
  • Mitarbeiter fühlen sich mehr wertgeschätzt, wenn ihre gesamte Arbeitszeit vergütet wird
  • Mitarbeiter können Gefühl der ständigen Kontrolle bekommen, was zu Vertrauensverlust führen und das Betriebsklima verschlechtern kann
  • In größeren Unternehmen können sich aufgrund des gesteigerten Aufwands die Personalkosten erhöhen
  • Durch die minutengenaue Abrechnung erhöhen sich im Vergleich zur Vertrauensarbeitszeit die Personalkosten auch deshalb, weil vermehrt Überstunden ausgezahlt werden müssen

Das Customer Relationship Management ist aus der Betriebswirtschaft nicht mehr wegzudenken. Denn Unternehmen, die sich konsequent an den Kunden und ihren Bedürfnissen ausrichten, sind nachweislich erfolgreicher und wettbewerbsfähiger. In diesem Artikel klären wir, was CRM ist, wie CRM-Systeme funktionieren, welche Ziele damit verfolgt werden und von welchen konkreten Vorteilen Betriebe profitieren, die eine CRM-Software im Einsatz haben.

Was ist CRM und was ist eine CRM-Software?

Die Abkürzung CRM steht für Customer Relationship Management, zu Deutsch Kundenbeziehungsmanagement. Damit wird sowohl eine betriebswirtschaftliche Strategie, als auch eine Technologie bezeichnet, die eine konsequente Ausrichtung aller Unternehmungen auf den Kunden verfolgt. Dadurch solle die Interaktion mit bestehenden sowie potenzielle Kunden optimiert und die Kundenbeziehung gepflegt werden.

Mit wachsendem Kundenstamm fällt es vielen Betrieben zunehmend schwer, jeden einzelnen Kunden mit seinen Bedürfnissen und Wünschen im Auge zu behalten. Zumal in viele Unternehmen diverse Mitarbeiter mit ein und demselben Kunden kommunizieren. CRM-Software, mit der die Kundenbeziehungen gemanagte werden können, dient der zentralen Erfassung, Verwaltung und Auswertung sämtlicher Kundendaten.

Neben Standard-CRM-Software gibt es Softwarelösungen für bestimmte Branchen. Obwohl sich viele etablierte CRM-Lösungen wie der combit Relationship Manager weitgehend individualisieren lassen, gibt es auch Softwarehäuser, die für Großkunden die Konzeption und Programmierung vollkommen individueller CRM-Systeme übernehmen. Die Nutzungsmodelle reichen jeweils von On-Premise-Software über Cloud-Lösungen bis hin zu Software as a Service (SaaS).

Wie funktioniert ein CRM-System?

Um dem Unternehmen eine 360-Grad-Gesamtansicht seiner Kunden zu bieten, wird das CRM-System abteilungsübergreifend mit allen vorhandenen Informationen zum Kunden und zur Kundenbeziehung gefüttert. Die Daten werden in einer Datenbank gespeichert und sind von allen CRM-Nutzern aufrufbar, die die nötige Berechtigung dafür haben.

Neben grundlegenden Daten, wie den Kontaktdaten, wird auch die gesamte Interaktion und Kommunikation in einem CRM erfasst. Dazu gehören beispielsweise Angebots-Mailings durch das Marketing, Kundenbesuche vom Vertrieb, Telefonate mit dem Support und der gesamte postalische und elektronische Mailverkehr. Natürlich können auch Angebote, Bestellungen, Aufträge, Reklamationen, etc. verknüpft werden, die zuweilen in anderen System liegen.

Um die ganzheitliche und allumfassende Datenerfassung so effizient wie möglich zu gestalten, bieten professionelle CRM-Lösungen wie der combit Relationship Manager zahlreiche Schnittstellen und Automatisierungsmöglichkeiten. So können zum Beispiel Telefonate und E-Mails automatisch zugeordnet werden. Durch die Koppelung mit anderen IT-Systemen, wie der ERP-Software, wird die Datenerfassung komplementiert.

Die CRM-Software ermöglicht somit eine strukturierte Erfassung und Aufbereitung von Kundendaten, die der Steigerung der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung dient. Die zentrale Kundendatenbank ermöglicht eine optimale Kundenbetreuung – auch ohne spezielle Key Account Manager. Bei einer Kontaktaufnahme durch den Kunden kann sich jeder Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über den Kunden, seine Aufträge und Präferenzen, sowie die bisherige Kommunikation verschaffen, und ihm zeitnah und lösungsorientiert weiterhelfen.

CRM-Software gehört längst auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Standardausstattung und hat sich vielfach sogar zu einer Komplettlösung für Betriebe entwickelt, in denen alle Kundenprozesse abgebildet und abgewickelt werden. cosmolink Consulting bietet beispielsweise mit der cosmolink Business Solution auf Basis des combit CRM eine vollwertige ERP-Software inkl. Warenwirtschaftssystem (WWS).

Typische Funktionen eines CRM-Systems:

  • Pflege von Stammdaten (Namen, Adressen, Kontaktdaten, etc.)
  • Kampagnenmanagement für spezifische Marketingaktionen
  • Nachhaltung der Interaktions- und Kontakthistorie (Angebote, Bestellungen, Reklamationen, Kontaktaufnahmen, Supportanfragen, etc.)
  • Kundenselektion (Filterung nach Kriterien wie Branche, Umsatz, Region, etc.)
  • Dokumentenmanagement
  • Ticketsystem
  • Aufgabenverwaltung, Projektmanagement und Wiedervorlagen
  • Kalender und Terminverwaltung
  • kundenbezogenes Monitoring und Reporting

Aus welchen Komponenten setzt sich Customer Relationship Management zusammen?

Das Customer Relationship Management lässt sich in vier Bereiche einteilen, die in CRM-Systemen häufig miteinander verschmelzen:

  • Analytisches CRM: Dient dazu, um aus den Kundendaten im Marketing weiterverwertbare Informationen wie Zielgruppenmerkmale, Präferenzen und Verhaltensweisen, Absprungtendenzen und Wertschöpfungspotenziale zu gewinnen.
  • Operatives CRM: Stellt einerseits die in der Analyse benötigten Daten durch Erfassung und Dokumentation zur Verfügung und dient der zweckmäßigen Verwertung der in der Analyse gewonnen Erkenntnisse, zum Beispiel in Form von Kundenbewertungen und Marketingaktivitäten.
  • Kommunikatives CRM: Dient der Bereitstellung und Verwaltung der Kommunikationskanäle und der Nachhaltung der Kontakthistorie, wodurch eine effizientere Nutzung aller Inbound- und Outbound-Kanäle sichergestellt wird.
  • Kollaboratives CRM: Bezeichnet ein CRM, das über einzelne Organisationseinheiten oder Unternehmensgrenzen hinaus genutzt wird und sich zum Beispiel entlang der Wertschöpfungskette orientiert. Neben abteilungsübergreifenden CRM-Systemen zählen dazu auch solche, die zum Beispiel externe Lieferanten, Dienstleister und Vertriebspartner mit einbeziehen.

Welche Ziele verfolgt Customer Relationship Management?

Das Hauptziel des Customer Relationship Management ist die Optimierung und Vertiefung des Beziehungsmarketings. Denn die Gewinnung von Neukunden ist nachweislich um ein vielfaches aufwendiger und teurer, als die Kundenbindung. CRM-System unterstützen aktiv dabei, um aus Kunden lukrative Stammkunden zu machen. Beispielsweise indem sie standardisierte Arbeitsprozesse gewährleisten, Schwachstellen im Kundendialog identifizieren und zahlreiche Analysemöglichkeiten bieten.

Nichtsdestotrotz unterstützt das Customer Relationship Management durch die gezielte Ansprache und Betreuung auch bei der Kundenakquise. Unternehmen, die über ein funktionierendes Customer Relationship Management verfügen, gelingt es deutlich häufiger, aus Interessenten zahlende Kunden zu machen.

Je individueller Unternehmen ihre Kunden ansprechen, betreuen und pflegen können, desto mehr können diese sich mit dem Unternehmen identifizieren und desto loyaler begegnen sie dem Unternehmen. Stammkunden sind kostengünstiger als Neukunden und steigern den Umsatz gleichzeitig nachhaltig. Eine CRM-Software trägt somit aktiv zum Unternehmenserfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit bei.

CRM-Ziele im Überblick:

  • Gewinnung von Neukunden
  • langfristige Bindung von Bestandskunden
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit
  • Individualisierung der Kundenkommunikation und -betreuung sowie des Marketings
  • Optimierung der Kampagneneffizienz
  • Umsatzsteigerung u. a. durch Up- und Cross-Selling
  • besserer Überblick über Zusammensetzung des Kundenstamms

Welche Vorteile bietet CRM?

Unternehmen, die ihre Aufmerksamkeit mithilfe eines CRM-Systems konsequent den Kunden und ihren Bedürfnissen widmen, profitieren von zahlreichen Vorteile:

  • zentrale Erfassung und Verwaltung von Kundendaten
  • strukturierter Akquiseprozess und professioneller Kundenservice
  • Kosteneinsparungen im Marketing durch gezielte Kampagnenführung
  • höhere Produktivität im Vertrieb
  • steigende Kundenzufriedenheit und höhere Kundenloyalität
  • Aufdeckung von Umsatzpotenzialen und Optimierungsmöglichkeiten
  • vielfältige Analyse- und Filtermöglichkeiten
  • nachhaltige Umsatzsteigerung