Wenn schon Kundendatenerfassung, dann richtig, dachte sich Dr. Frank Wietzel. Mit seinem Team programmierte der Geschäftsführer von cosmolink Consulting die WerWarWo.app, mit der Gastgeber die behördlich angeordnete Erfassung der Kontaktdaten ihrer Gäste schnell, einfach, papier- und kontaktlos sowie datenschutzkonform erledigen können.

WerWarWo.app
WerWarWo.app

Wer ein Café oder Restaurant besuchen, zum Friseur oder zur Maniküre gehen oder sich im Fitnessstudio endlich mal wieder körperlich betätigen will, der kann dies zwar mittlerweile wieder tun, aber nur unter hohen Sicherheitsauflagen. Jedes Bundesland hat Verordnungen erlassen, die das Ziel haben die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Voraussetzung, damit die Gastronomie, das Friseurhandwerk und andere Dienstleister wieder öffnen dürfen, ist unter anderem die lückenlose Erfassung der Kundendaten, damit die Behörden den Infektionsweg im Ernstfall nachverfolgen und alle Kontaktpersonen des Infizierten kontaktieren können.

In der Praxis bedeutet das Zettelwirtschaft und somit einen hohen bürokratischen Aufwand für die ohnehin schon gebeutelten Unternehmer. Das musste auch Dr. Frank Wietzel feststellen, als er nach Lockerung des Lockdowns endlich wieder seinen Lieblingsitaliener aufsuchen durfte. Hinter der Mund-Nasen-Maske versteckt und mit Stift und Papier bewaffnet nahmen Patron Giovanni und sein Team die Kontaktdaten jedes einzelnen Gastes auf. Schon nach wenigen Tagen füllte die Formulare mehrere Aktenordner, die irgendwo – für Dritte unzugänglich – untergebracht werden müssen.

Ziel: Datenerfassung für alle Beteiligten vereinfachen

Für den Gründer und Geschäftsführer von cosmolink Consulting ein unbefriedigender Zustand, den er kaum mit ansehen konnte. Schließlich beschäftigt er sich Tag für Tag damit Geschäftsprozesse für Unternehmen zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. Also beschloss Dr. Wietzel kurzerhand eine Lösung zu schaffen und setzte sich mit zweien seiner Entwickler zusammen, um die Kundendatenerfassung für Gastgeber und Gäste gleichermaßen zu vereinfachen. Denn eins ist sicher: Nur wenn die Gesundheitsämter wieder in die Lage versetzt werden die Infektionswege quantitativ und organisatorisch nachverfolgen zu können, kommen wir ohne einen zweiten Lockdown durch die Pandemie und können den ohnehin schon hohen Schaden für die Wirtschaft zumindest begrenzen.

Innerhalb weniger Tage stampfte das kleine Dreierteam in ihrer Freizeit neben dem Tagesgeschäft die WerWarWo.app aus dem Boden. Statt Zettel und Kugelschreiber können Gastronomen und alle anderen Dienstleister nun ausgedruckte QR-Codes bereitstellen, über die sich ihre Kunden vollkommen selbstständig und kontaktlos einchecken können. Wer den QR-Code mit seinem Smartphone scannt, gelangt automatisch zum Formular für die Datenerfassung. Nachdem er Name, Adresse und Telefonnummer eingegeben hat, gilt er als erfasst.

Die Gäste müssen keine Warteschlange vor einer einsehbaren und datenschutzrechtlich sehr bedenklichen Gästeliste mehr in Kauf nehmen und die Gastgeber können sich gleich dem Service widmen. Immerhin ist ihr Mehraufwand in Corona-Zeiten durch das ständige Desinfizieren, Plätze zuweisen und ähnliches schon groß genug.

Datenschutz auf höchstem Niveau

Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Gespeichert werden die Kundendaten auf einem gesicherten Server in Deutschland. Zugriff darauf haben nur die Unternehmensangehörigen, die die Daten auf Anforderung des Gesundheitsamts im Infektionsfall weiterleiten müssen. Nach 30 Tagen werden die Daten automatisch gelöscht.

Hat ein Kunde kein Smartphone dabei oder möchte die App einfach nicht nutzen, kann der Gastgeber seine Daten in der WerWarWo.app manuell erfassen. Die Erfassung der Aufenthaltsdauer erfolgt durch einen Check-out. Den kann der Gast selbst vornehmen, indem er den QR-Code erneut scannt. Aber natürlich kann auch der Gastronom seine Gäste auschecken und den Tisch für den nächsten Gast freigeben.

„Die WerWarWo.app löst gleich mehrere Probleme der Kundendatenerfassung“, erklärt Dr. Frank Wietzel. „Zum einen lösen wir mit der App das Hygieneproblem. Denn wenn jeder Gast beim Betreten des Lokals den gleichen Kugelschreiber in die Hand gedrückt bekommt, um aus Gründen des Infektionsschutzes seine Daten zu erfassen, dann ist nicht gerade zielführend. Das steigert eher das Risiko, als es zu senken. Außerdem müssen Unternehmern dabei auch die DSGVO beachten und sicherstellen, dass niemand die Daten eines anderen Gastes sieht. Viele legen einfach eine Liste aus, was definitiv gegen die Datenschutzvorschriften verstößt. Ein einzelnes Formular für jeden Gast ist ein hoher bürokratischer und letztlich auch finanzieller Aufwand. Mit der App machen wir nicht nur die Organisation einfacher, sondern stellen auch den Datenschutz sicher.“

WerWarWo.app 14 Tage kostenlos testen

Für Gäste ist die App nicht nur kostenlos. Durch die einmalige Registrierung sparen sie sich bei zukünftigen Besuchen das Ausfüllen des gesamten Formulars. Und zwar bei jedem Dienstleister, der die WerWarWo.app im Einsatz hat. Unternehmer können die App 14 Tage kostenlos testen und zahlen dann lediglich 9,90 Euro netto im Monat.

„Wir haben bewusst auf ein günstiges Tarifmodell gesetzt, denn wir wollen Gastronomie, Handwerk und Co. ja helfen, statt ein neuer Kostenfaktor zu sein. Die Vorteile sollen die Kosten ganz klar aufwiegen. Deshalb bindet sich auch kein Nutzer langfristig an die App, sondern jeder kann monatlich kündigen. So ist auch sichergestellt, dass die Gebühren die Unternehmen nicht weiter belasten, wenn die Datenerfassung nicht mehr nötig ist. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Behörden diese Schutzvorschrift noch mindestens das gesamte laufende Jahr aufrechterhalten werden“, so der Geschäftsführer von cosmolink Consulting.

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie durch konjunkturelle Reize anzukurbeln, hat die Bundesregierung am 3. Juni 2020 unter anderem die temporäre Senkung der Umsatzsteuer beschlossen. Der normale Steuersatz wird für zunächst ein halbes Jahr von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Der ermäßigte Steuersatz von sieben auf fünf Prozent. Die Anpassung gilt vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020.

Mit Bekanntwerden der Umsatzsteuersenkung haben wir begonnen unsere Softwareprodukte für die neuen Steuersätze anzupassen, damit Sie diesbezüglich bestens gerüstet sind. In diesem Blogartikel beantworten wir Ihnen dazu die wichtigsten Fragen.

Wie erfolgt die Anpassung der cosmolink Business Solution und der Datenbank?

Wenn Sie über einen gültigen Updatevertrag verfügen, haben Sie bereits ein Updatepaket samt Anleitung erhalten. Dieses Update erfolgt analog zu den bisherigen Patchvorgängen.

Wie kann ich Erlöskonten für reduzierte Steuersätze anlegen?

Wenn Sie das Update aus diesem Monat eingespielt haben, finden Sie in der Ansicht FakturaErlöskonten neue Felder, mit denen Sie ein temporäres Erlöskonto einrichten können. Dadurch ist sichergestellt, dass Sie die Gültigkeit des Kontos verlängern können, wenn die Bundesregierung die Umsatzsteuersenkung verlängert.

FrakturaRrlöskonten
Einrichtung der Erlöskonten in der cosmolink Business Solution

Wie kann ich die Umsatzsteuer für andere Länder ändern?

Weil nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder die Umsatzsteuer vorübergehend senken, können Sie in der Ländertabelle ebenfalls ein temporäres Konto anlegen.

Einrichtung der Länder in der cosmolink Business Solution

Wie kann ich trotz allem den Regelsteuersatz verwenden?

Wenn ein temporärer Steuersatz bei den Erlöskonten hinterlegt wurde, wird dieser auch verwendet. Möchten Sie einen anderen Steuersatz erzwingen, kann dieser händisch (bei den Beleg-Positionen) oder über die Schaltfläche MwSt. setzen in der Ansicht FakturaBelege Registerkarte Funktionen angepasst werden.

Alternativ können Sie auch das gewünschte Erlöskonto in die Beleg-Position eintragen. Der Steuersatz wird dann daraus ermittelt und in die Beleg-Position übernommen.

Welches Datum wird zur Ermittlung des Erlöskonto bzw. des Umsatzsteuersatzes genutzt?

Vorrangig wird das Feld Liefertermin im Beleg geprüft, da wir dies als Leistungsdatum interpretieren. Das dort enthaltene Datumsformat sollte wie folgt aufgebaut sein: TT.MM.JJJJ oder JJJJ-MM-TT (Die Trennzeichen wie „.“.“-„, „/“ werden herausgefiltert).

Wenn in dem Feld Liefertermin kein entsprechendes Datumsformat gefunden wird, wird das Feld Belegdatum als Leistungsdatum herangezogen. Anhand des ermittelten Datums wird geprüft, ob ein temporär anderer Umsatzsteuersatz bzw. ein anderes Erlöskonto genutzt werden soll.

Müssen meine Druckvorlagen angepasst werden?

Ja, die Druckvorlagen müssen angepasst werden. Die Ausweisung des Umsatzsteuerbetrages für den jeweiligen Umsatzsteuersatz ist individuell und muss in der Druckvorlage hinterlegt werden. Sie können die Anpassung individuell vornehmen oder einen Termin mit uns vereinbaren.

Wie erfolgt die Beleganlage?

Die Erfassung von Belegen und Belegpositionen erfolgt weiterhin wie gewohnt – die Logistik im Hintergrund erkennt automatisch Befristungen, die reduzierten Steuersätze und passt die Berechnung entsprechend an.

Sollte es Sonderfälle geben, bei der die reduzierten Steuersätze keine Anwendung finden sollen, kann die Funktion MwSt. ändern verwendet werden.

Funktioniert die DATEV-Schnittstelle?

Falls die DATEV die Änderungen in Ihrem System hinterlegt (Beispiel: Erlöskonto für 5 %), wird die DATEV-Schnittstelle weiterhin wie gewohnt arbeiten.

Wie funktioniert die Shopschnittstelle?

Prinzipiell ist zu berücksichtigen, dass Informationen aus dem Shop in der Regel führend sind. Daher ist gegebenenfalls eine Anpassung im Shop erforderlich, damit dieser die korrekten Preis- und Steuerinformationen an die cosmolink Business Solution übergibt. Wir empfehlen dieses Verhalten vorab zu testen.

Was ist mit Belegen und Positionen über Abonnements?

Eine Anpassung der Berechnungslogik erfolgt über das Updatepaket. Bestehende Abonnements sind ggf. neu zu berechnen oder manuell anzupassen. Wir empfehlen dieses Verhalten vorab zu testen.

Ich habe keine deutsche USt-ID. Wie gehe ich vor?

Bei Lieferungen nach Deutschland mit Umsatzsteuerausweisung (keine USt-ID vorhanden) müssen die Umsatzsteuersätze händisch angepasst werden. Mit der Funktion MwSt. ändern kann die Mehrwertsteuer komplett für einen Beleg geändert werden.

Meine Solution ist nicht aktuell. Wie gehe ich vor?

Dafür haben wir eine Lösung. Kunden ohne aktuelle Solution (ohne Updatevertrag) erhalten ein individuell angepasstes Update durch cosmolink. Sollte dies auf Sie zutreffen, können Sie hier einen Termin mit uns vereinbaren.

Ich bin noch auf einer älteren CRM Hauptversion und Solution. Kann ich auch diese aktualisieren?

Unsere Aktualisierung funktioniert auch auf älteren CRM-Versionen. Hierzu erhalten Sie ein individuell angepasstes Update durch cosmolink.

Wie erfolgt die Abrechnung des Updates?

Kunden ohne Updatevertrag oder mit individuellen Lösungen werden über unser Supportpunkte-Konzept abgerechnet.

Falls Sie weitere Fragen oder unsere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie bitte unser Supportteam! Wir sind jederzeit für Sie da!

 

Unternehmen, die langfristig erfolgreich sein wollen, müssen ihre Kunden in den Mittelpunkt stellen. Eine CRM-Software tut genau das und ist heute weit mehr als eine schlichte Datenbank, in der Kundeninformationen gesammelt werden. Der Einsatz eines CRM ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der Unternehmensphilosophie. Die folgenden zehn Gründe verdeutlichen Ihnen, warum Unternehmen, die aktives Customer Relationship Management betreiben, erfolgreicher und zugleich beliebter beim Kunden sind.

Es gibt viele gute Gründe für ein CRM – wir nennen Ihnen die zehn wichtigsten.

1. Alle Kundendaten werden zentral gespeichert

Existiert kein zentrales System, in dem alle Kundendaten erfasst, verwaltet und ausgewertet werden können, kocht jeder Mitarbeiter sein eigenes Süppchen. In Outlook, Excel, Word und auf Papier werden Daten gesammelt und Notizen gemacht. Hinzu kommen unterschiedliche Softwaresysteme in verschiedenen Abteilungen. Niemand weiß, welches Kundenwissen der andere besitzt und welche Kundendaten eigentlich die aktuellsten sind.

Vor allem in großen Unternehmen, wo diverse Mitarbeiter – vielleicht sogar an verschiedenen Standorten – mit den Kunden interagieren, ist eine CRM-Software unverzichtbar, in der alle Daten zentral erfasst werden und auf die jeder zugreifen kann, der mit den Kunden arbeitet. Ein gut gepflegtes CRM ist die Basis für Verkaufserfolg und Kundenzufriedenheit.

2. Kundendaten bleiben im Unternehmen

Viele Informationen über die Kunden sind in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert, die seit Jahren mit den Kunden in Kontakt stehen. Niemand kennt die Bedürfnisse, Wünsche und Eigenheiten der Kundschaft besser, als der zuständige Vertriebler oder Key Account Manager.

Verlassen diese Mitarbeiter das Unternehmen, gehen mit ihnen die wertvollen Kundendaten. In einem CRM erfasst, kann sich jeder Mitarbeiter und Nachfolger innerhalb von kürzester Zeit ein Bild des Kunden machen und diesen beinahe so gut betreuen, wie langjährige Mitarbeiter. Das CRM fungiert quasi als Kundentresor.

3. CRM spart Arbeit, Zeit und Kosten

Nicht nur, dass zentral gespeicherte Kundendaten schneller gefunden werden, sie können mit einem modernen CRM auch automatisiert übernommen werden. Somit ist die aufwendige Datenerfassung nur noch selten ein Argument gegen Customer Relationship Management. Oft genügt es bereits aus, die Visitenkarte zu fotografieren. Dokumentenmanagementsysteme können gängige Dokumente wie Anfragen, Angebote und Bestellungen vollautomatisch lesen und verarbeiten.

Allein dadurch, dass interne Kommunikationsprozesse optimiert werden oder gleich ganz wegfallen, können Arbeitszeit und damit auch Kosten eingespart werden. Zumal mit einem CRM auch über verschiedene nationale und internationale Standorte hinweg schnell und effizient zusammengearbeitet werden kann.

4. Mobil einsetzbar

Eine App zum mobilen Arbeiten gehört heute bei fast jedem Customer Relationship Management zum Standard. Das ist insbesondere für Unternehmen mit einem Vertriebsaußendienst interessant. Vertriebler können von unterwegs jederzeit auf die Kundendaten zugreifen und neue Informationen speichern. Auf diese Weise ist das Backoffice immer informiert und kann Prozesse zeitnah weiterführen. So wird wertvolle Zeit zwischen den Kundenbesuchen und der Datenverarbeitung gespart.

5. 360-Grad-Sicht auf alle Kunden

Werden alle Daten – also auch die Kommunikation, Bestellungen, Supportanfragen, etc. – im CRM erfasst, haben Sie zu jeder Zeit einen vollständigen Rundumblick auf Ihre Kunden. Alle Abteilungen – vom Marketing bis zum Kundenservice – können optimal auf Kundenanfragen reagieren. Das steigert nicht nur den Umsatz, sondern auch die Kundenzufriedenheit.

6. Kunden schneller akquirieren

Auswertungen und Statistiken dienen der Segmentierung von Zielgruppen und ihrer gezielten Ansprache im Marketing. So können zuverlässig neue Leads generiert werden. Das CRM begleitet diese bei der Qualifizierung und beim Lauf durch den Verkaufstrichter. Marketing und Vertrieb arbeiten dabei Hand in Hand. So lassen sich Interessenten in deutlich kürzerer Zeit in zahlende Kunden verwandeln. Und das meist auch spürbar schneller als ohne CRM.

7. Kundenbindung und Umsatzsteigerung

Die Akquise von Neukunden ist um ein vielfaches aufwendiger als die Bindung von bestehenden Kunden. Kunden werden zu Stammkunden, wenn ihnen Lösungen für ihre Probleme geboten werden und sie sich bei einem Unternehmen gut aufgehoben fühlen. Durch die Informationen im CRM lässt sich der Kundenservice signifikant verbessern. Die Auswertung und Analyse der Kundendaten zeigt Umsatzpotenziale auf, die zum Beispiel durch Up- und Cross-Selling realisiert werden können.

8. CRM ist für alle da

Moderne CRM-Lösungen sind längst keine digitalen Karteikästen für Visitenkarten mehr. Sie entscheiden über den Marketing- und Vertriebserfolg und können andere Software ersetzen. Ein Beispiel hierfür ist die cosmolink Business Solution, die aus dem combit CRM eine vollwertige ERP-Software inkl. Warenwirtschaftssystem macht. Dadurch wird ein reibungsloser Informationsfluss zwischen allen Mitarbeitern und Abteilungen gewährleistet, ohne den Kunden als wichtigstes Element aus den Augen zu verlieren. Geschäftsprozesse lassen sich vollständig abbilden und bis ins Detail optimieren. Durch den Verzicht auf verschiedene Systeme lassen sich wertvolle Zeit und bares Geld sparen.

9. Reibungslose Kommunikation

Betriebswirtschaftliche Fehler und Probleme entstehen nicht selten durch mangelnde Kommunikation. Nur wenn Informationen zeitnah und ungehindert fließen können, ist ein Maximum an Produktivität möglich. Ein ungehinderter Informations- und damit auch Kommunikationsfluss wird erreicht, wenn das CRM nicht nur im Vertrieb, sondern abteilungsübergreifend zum Einsatz kommt. Jeder Mitarbeiter, der Kundenkontakt hat, sollte berechtigt sein, Kundenkontakte im CRM zu dokumentieren, damit keine Informationen verloren gehen und alle Kollegen gleichermaßen informiert sind.

10. Agieren statt reagieren

Das CRM unterstützt nicht nur beim operativen Tagesgeschäft, sondern ist auch ein mächtiges Monitoring-Tool. Analysen zeigen Verkaufschancen und Umsatzpotenziale, ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Trends und somit das zeitnahe agieren. Das gelingt nur mit einem Tool, das sich konsequent auf die Kunden fokussiert. Wer ständig über seine Zielgruppe Bescheid weiß, der ist in der bequemen Situation agieren zu können statt reagieren zu müssen.

Die Digitalisierung macht vor keinem Unternehmensbereich halt. Erst recht nicht vor dem Recruiting. Denn hier geht es um Menschen – und die sind nun einmal online. Stellenanzeigen in Printmedien sind zwar noch nicht tot, aber auf dem Rückzug. Statt nach Jobs zu blättern, wird heute geklickt. Vor allem die begehrten Fach- und Führungskräfte bevorzugen für die Jobsuche das Internet. Um Sie zu erreichen, ist ein effektives Online-Recruiting unverzichtbar. Wir verraten Ihnen, aus welchen Bestandteilen das besteht.

Online-Recruiting
Online-Recruiting löst mehr und mehr die klassische Personalgewinnung ab

Ein Zeitungsinserat reichte früher aus, damit Personalabteilungen in Bewerbungen untergingen. Schriftliche Bewerbungen versteht sich. Schon Schüler lernten, dass man sich in der Zeitung nach einem Ausbildungsplatz umsieht. Obwohl Stellenangebote in Printmedien – egal ob lokal oder überregional – schon immer recht teuer waren, dauerte es verhältnismäßig lange, bis sich die Jobsuche ins Netz verlagerte.

Einen Anstoß dafür gab die Jobbörse der Agentur für Arbeit. Schnell entstanden weitere kostenlose und kostenpflichtige Stellenbörsen. Und jede Menge Portale, die auf bestimmte Branchen spezialisiert sind.

Eigene Website ist das Herzstück des Recruitings

Die Hauptrolle im Online-Recruiting nimmt aber die eigene Website ein. Ein Job- oder Karrierebereich ist mittlerweile unabhängig von der Branche und der Unternehmensgröße obligatorisch. Große Unternehmen buhlen sogar mit eigenständigen Karriereportalen um die Gunst der Bewerber. Sie sind mindestens so aufwendig entwickelt wie die eigentliche Website.

Untersuchungen belegen, dass Jobinteressenten früher oder später die Website des Unternehmens aufrufen. Auch dann, wenn der erste Touchpoint über einen ganz anderen Kanal zustande gekommen ist.

Handelt es sich bei dem Unternehmen nicht um eine begehrte Marke oder betreibt es kein nennenswertes Employer Branding, werden potenzielle Mitarbeiter meist über ein Stellenangebot auf externen Portalen aufmerksam und finden darüber den Weg zur Website. Die eigene Jobseite bildet deshalb den Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten zur Personalgewinnung. Sie steht im Zentrum der Recruiting-Strategie und ihr sollte deshalb die meiste Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nur auf der eigenen Website haben Sie die volle Kontrolle darüber, wie Ihr Unternehmen dargestellt wird. Vor allem aber nutzen Sie die eigene Website im Idealfall dafür, sich nicht nur als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und Stellen auszuschreiben, sondern auch um direkt Bewerbungen zu generieren.

Effizienter Bewerbungsprozess dank Verknüpfung mit CMS

Die Online-Bewerbung steht nicht nur bei den Bewerbern, sondern auch bei den Arbeitgebern hoch im Kurs. Richtig umgesetzt vereinfacht sie den Bewerbungsprozess für beide Seiten. Durch die intelligente Gestaltung des Bewerbungsformulars können ungeeignete Bewerber von Anfang an aussortiert werden.

Verknüpft mit einer Personalsoftware oder einem erweiterten CMS, wie der cosmolink Business Solution, können Bewerbungen direkt dort verwaltet werden, wo sie hingehören. Automatisierte Nachrichten zum Zwischenstand der Personalauswahl sorgen für ein transparentes Bewerbungsverfahren. Ein vielfach genannter Wunsch, wenn Arbeitgeber nach Verbesserungen befragt werden.

Gutes Online-Recruiting stützt sich nicht nur auf ein Standbein, sondern besteht wie klassisches Marketing auch aus einem Mix an Maßnahmen. Welche Ebenen dabei bespielt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aushilfskräfte erreichen Sie auf anderen Wegen als High Potentials. Folgend geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Bausteine des Online-Recruitings:

Eigene Website

Die eigene Website sollte immer das Herzstück des Online-Recruitings sein. Allerdings macht es nur dann Sinn dort nach neuen Mitarbeitern zu suchen, wenn die Website auch besucht wird. Sie allein reicht deshalb nur selten aus. Es bedarf zusätzlich geeigneter Traffic-Quellen, die Interessenten weiterleiten.

Eigenes Karriereportal

Für Marken, Konzerne, Großunternehmen oder Holdings mit zentraler Verwaltung und vielen Tochterunternehmen macht ein eigenes Karriereportal Sinn, das umfassend über die Berufsbilder, offenen Stellen und Rahmenbedingungen informiert. Hier können sich Arbeitgeber attraktiv präsentieren und ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Karriereportale beschreiben in einem Azubi- oder Arbeitnehmerblog zum Beispiel den Arbeitsalltag, geben Bewerbungstipps und stellen die Benefits in den Vordergrund. Ein Karriereportal richtet sich sowohl an externe als auch an interne Stellenbewerber. Es müssen nicht nur die Stellenangebote aktuell gehalten werden, sondern es muss auch aktives Content Marketing betrieben werden

Social Media

Einen besonderen Stellenwert nehmen mittlerweile die Social-Media-Kanäle ein. In diesem Zusammenhang ist häufig die Rede von Recruiting 4.0 oder Social Media Recruiting. Gemeint ist damit die direkte Ansprache potenzieller Kandidaten über soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter.

Das erfordert jedoch ein hohes Maß an digitaler Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Denn Kandidaten möchten Personalern auf Augenhöhe begegnen. Eine entsprechende Ansprache muss diesem Umstand Rechnung tragen.

Über soziale Netzwerke lassen sich insbesondere die jüngeren Generationen gut erreichen. Mit eigenen Karrierekanälen können sich Arbeitgeber frühzeitig als interessante Employer Brand positionieren und zukünftige Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt an ihre Marke binden.

Nutzen Sie Social Media für Ihr Recruiting unbedingt konsequent und betreiben Sie aktive Kommunikation. Sich direkt per Facebook Messenger oder WhatsApp bewerben zu können, senkt die Hemmschwelle enorm und schafft Sympathie. Wie auf allen Ebenen gilt auch hier: Machen Sie es den Bewerbern so einfach wie möglich.

Jobportale

Stepstone, Monster und Co. sind für viele Arbeitssuchende oder Wechselwillige der Einstiegspunkt. Hier vertreten zu sein ist quasi ein Muss. Stellen Sie nicht nur offene Positionen ein, sondern bauen Sie Ihre Sichtbarkeit zum Beispiel durch ein gepflegtes Unternehmensprofil aus.

Gestalten Sie Ihre Stellenangebote auf Jobportalen so, dass wirklich interessierte Leser schnell und einfach auf Ihre Website oder Ihr Karriereportal gelangen. Dort müssen Sie die letzten wirklich überzeugenden Argumente liefern, warum Sie der geeignete Arbeitgeber sind.

Intranet

Vergessen Sie bei all dem Internet das Intranet nicht. Oft finden sich geeignete Kandidaten bereits im eigenen Unternehmen. Auch, wenn diese dann woanders eine Lücke hinterlassen. Nur wenn Sie auch dem Bestandspersonal Karrierechancen bieten, wird es Ihnen gelingen, dieses dauerhaft an Ihr Unternehmen zu binden. Und neue Mitarbeiter zu gewinnen ist deutlich aufwendiger und teurer als vorhandene zu halten.

Außerdem sollten Sie Ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter nicht unterschätzen. Offene Stellen werden von ihnen in den Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis getragen. So erzeugen sie Aufmerksamkeit bei Menschen, die Sie über die klassischen Kanäle vielleicht nie erreicht hätten.

Individuelle Online-Recruiting-Strategie entwickeln

Es gibt nicht den goldenen Weg, um im Internet neues Personal zu gewinnen. Die Auswahl der verschiedenen Kanäle hängt von der Zielgruppe ab, die Sie ansprechen wollen. Mit einem ausgewogenen Mix gelingt es Ihnen Interessenten auf die eigene Website zu locken. Diese muss letztlich so gestaltet sein, dass sie möglichst viele dieser Besucher dazu animiert eine Bewerbung abzugeben.

Cosmolink und Accantum sind seit Jahren enge Partner, wenn es um die Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen geht. Cosmolink-Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel hat nun einen Online-Video-Kurs für das Workflow Management System (WMS) von Accantum entwickelt. „SQL für Accantum-Consultants“ richtet sich speziell an Anwender ohne Programmierkenntnisse und verspricht schnelle Lernerfolge.

SQL für Accantum-Consultants
„SQL für Accantum-Consultants“ kann auch als Präsenzveranstaltung gebucht werden

SQL für Accantum-Consultants“ ist ein Online-Video-Kurs, der sich an Einsteiger in das Accantum WMS richtet, die keine Ausbildung oder Erfahrung als Programmierer haben. In acht verschiedenen Kategorien erhalten die Teilnehmer einen allgemeinen Überblick über Microsoft SQL. Im Mittelpunkt steht der sichere Umgang mit dem SQL Server Management Studio (SSMS). Die integrative Umgebung ermöglicht es auch ohne Programmierkenntnisse jede beliebige SQL-Infrastruktur zu verwalten. SSMS wird von Microsoft kostenlos zur Verfügung gestellt und kann ganz einfach heruntergeladen werden.

Inhalt und Lernziele des Onlinekurses:

  • Installation von SQL-Servern
  • Einführung in relationale Datenbanken
  • Verbindungsherstellung zum SQL-Server
  • Prüfung bestehender SQL-Serverinstallationen
  • Erste Schritte in SQL
  • Grundlagen der SQL-Server-Administration
  • Rechtevergabe
  • Datenabfragen
  • SQL DML (Data Manipulation Language)
  • Wartungs- und Sicherungspläne einrichten
  • Rahmeninformationen zu SQL

37 Videolektionen für SQL-Anfänger

Insgesamt umfasst der von Dr. Frank Wietzel entwickelte und aufgezeichnete Onlinekurs 37 Lektionen. Bis auf rudimentäre Kenntnisse im Umgang mit Windows sind keinerlei Voraussetzungen notwendig, um am Kurs teilnehmen und diesen erfolgreich abschließen zu können.

Das Format des Videokurses wurde ganz bewusst gewählt, damit die Teilnehmer alle Schritte einfach und schnell nachvollziehen können. Gerade die Visualisierung der Lerninhalte stellt den Lernerfolg sicher. Außerdem dient der Kurs auch nach Kursende als Nachschlagewerk und kann unbegrenzt weiter genutzt werden. Alle notwendigen Hilfsmittel wie zum Beispiel Skripte sind bereits im Kurspreis enthalten.

„SQL für Accantum-Consultants“ als Präsenzveranstaltung

„SQL für Accantum-Consultants“ kann von interessierten Unternehmen auch als Präsenzveranstaltung gebucht werden. Die nächste öffentliche Schulung, bei der Dr. Frank Wietzel als Dozent agiert, findet am 17. und 18. Februar 2020 bei Accantum in Rosenheim statt.

Die Ausbildung junger Nachwuchskräfte hat bei cosmolink Consulting lange Tradition. Um die Qualität der betriebsinternen Ausbildung langfristig sicherzustellen, verstärkt Heiko Jenal künftig das Team der Ausbilder. Wir gratulieren zur bestandenen Ausbildereignungsprüfung!

Heiko Jenal hat die Prüfung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) bei der IHK Saarland erfolgreich bestanden.

Heiko Jenal ist seit 2013 im Unternehmen und kümmert sich schwerpunktmäßig um den Support und die Anwenderschulung. In den vergangenen Wochen hat er sich im Rahmen der Ausbildung der Ausbilder (AdA) intensiv auf die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK Saarland vorbereitet. Mit dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung, hat er dem Prüfungsausschuss seine berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten bewiesen.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel für die IT-Berufe und Angela Reindl für die kaufmännischen Berufe ist Heiko Jenal nun der dritte Hauptverantwortliche für die duale Ausbildung bei cosmolink.

Pro Jahr werden in Europa 28,5 Milliarden Rechnungsseiten verschickt. Mit der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) wird sich das in den kommenden Jahren drastisch ändern. Denn die Europäische Union fördert die elektronische Übertragung und Weiterverarbeitung von Rechnungsdaten. Mit XRechnung und ZUGFeRD gibt es zwei elektronische Rechnungsformate, die aktuell der europäischen Norm entsprechen und mittelfristig sicherlich auch zum Standard im B2B-Geschäftsverkehr werden. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie zur standardisierten E-Rechnung wissen müssen.

Die Papierrechnung wird dank standardisierter Formate wie XRechnung und ZUGFeRD für elektronische Rechnungen über kurz oder lang vom Schreibtisch verschwinden.

Seit dem 27. November diesen Jahres ist jede Bundesbehörde gesetzlich dazu verpflichtet, elektronische Rechnungen anzunehmen. Diese Maßnahme ist Bestandteil der 2017 beschlossenen Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Bereits 2011 hat das Steuervereinfachungsgesetz den Grundstein für die elektronische Rechnungsstellung gelegt. Seitdem wurden Richtlinien und Normen entwickelt, um ein europaweit einheitliches Rechnungsformat zu schaffen.

Behörden akzeptieren bald nur noch E-Rechnungen

In knapp einem Jahr, ab dem 27. November 2020, dürfen Bundesbehörden ausschließlich elektronische Rechnungen akzeptieren, die dem deutschen Standard XRechnung entsprechen. Das hat zur Folge, dass Unternehmen dann nur noch Aufträge von der öffentlichen Hand bekommen können, wenn sie auch in der Lage sind, eine elektronische Rechnung im geforderten Format auszustellen. Diese Regelung weitet sich nach und nach auch auf die Landes- und Kommunalebene aus.

Um einen Standard für elektronische Rechnungen zu schaffen, hat die Europäische Kommission im Jahr 2014 das Europäische Komitee für Normung (CEN) damit beauftragt, eine entsprechende Norm zu erarbeiten. Seit 2017 existiert die europäische Norm EN 16931-1. In der Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014 über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen werden die EU-Mitgliedsländer verpflichtet, die Richtlinie bis spätestens zum 17. April 2020 umzusetzen.

XRechnung: Nationaler Standard für Rechnungen an Behörden

Deutschland setzt die EU-Vorgaben mit dem Standard XRechnung um, der der europäischen Norm entspricht. Im Gegensatz zu ZUGFeRD, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen, ist XRechnung ein rein XML-basiertes semantisches Datenmodell. Der nationale Standard ist technologieneutral, vollständig dokumentiert, kostenfrei und zukunftssicher. Das heißt, er kann nicht nur von jedem Unternehmen genutzt, sondern auch von Softwareherstellern und IT-Dienstleistern problemlos verwendet und integriert werden.

Dadurch, dass mithilfe der Auszeichnungssprache XML alle relevanten Informationen, die eine Rechnung gemäß EU-Richtlinie erhalten muss, entsprechend gekennzeichnet sind, können elektronische Rechnungen maschinell ausgelesen und verarbeitet werden. Die Software ist also in der Lage, die Belegdaten automatisiert zu übernehmen.

E-Rechnung spart Zeit und Kosten

Dadurch entfällt die in vielen Betrieben noch übliche händische Übertragung von Rechnungsdaten. Und auch die Unternehmen, die ihre Rechnungen bereits elektronisch empfangen oder Papierrechnungen einscannen und ggf. mit einer Texterkennung arbeiten, können ihren Workflow deutlich optimieren.

Experten gehen davon aus, dass elektronische Rechnungsformate wie XRechnung und ZUGFeRD zu enormen Zeit- und damit auch Kosteneinsparungen führen. Während eine Papierrechnung in Durchschnitt 14 Minuten bearbeitet wird, liegt die Bearbeitungsdauer von E-Rechnungen bei nur einer Minute. Der elektronische Versand führt ferner dazu, dass die Rechnung schneller beim Empfänger ist und in der Regel auch schneller bezahlt wird.

ZUGFeRD: Entwickelt von Ministerien, Verbänden und Unternehmen

ZUGFeRD ist ein vom Forum elektronische Rechnung Deutschland entwickeltes Rechnungsformat. Das Akronym steht für „Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland“. Es wurde ebenfalls unter Berücksichtigung der EU-Richtlinie entwickelt und ist seit Version 2.0 auch konform mit der europäischen Norm, so dass ZUGFeRD ebenfalls für Rechnungen an Bundesbehörden verwendet werden kann.

Im Unterschied zu XRechnung handelt es sich bei ZUGFeRD um ein hybrides Datenformat. In das visuelle PDF-Dokument, mit dem heute schon vorwiegend digitale Rechnungen versendet werden, werden strukturierte Daten im XML-Format eingebettet. Die verschickte bzw. empfangene ZUGFeRD-Rechnung enthält also eine Sichtkomponente sowie automatisiert auslesbare Rechnungsdaten.

Dank dieser Kombination können mit Rechnungen im ZUGFeRD-Format auch Kunden etwas anfangen, die keine Software haben, um Rechnungsdaten im reinen XML-Format auszulesen und zu verarbeiten. Wer jedoch entsprechende Softwareunterstützung besitzt, profitiert von dem gesamten Vorteilspacket der E-Rechnung.

So funktioniert die automatisierte Rechnungsbearbeitung

Die Rechnungsdaten werden aus der XML-Struktur direkt in das Buchhaltungsprogramm übertragen. Dank der Standardisierung kommt es anders als bei der OCR-Texterkennung nicht zu Fehlinterpretationen, die später mühsam korrigiert werden müssen. Auch ob die Rechnung die gesetzlich nötigen Pflichtangaben enthält, kann automatisch geprüft werden.

Die Rechnungsdaten werden automatisch extrahiert und ins Buchhaltungsprogramm übertragen, so dass lediglich eine manuelle Endkontrolle vorgenommen werden muss. Beim Buchen der Rechnung ist die Buchungsmaske also bereits ausgefüllt. Änderungen können selbstverständlich vorgenommen werden. Nach der Bezahlung landen Rechnungen automatisch im revisionssicheren Archiv und können mit einem Klick an den Steuerberater übermittelt werden.

Cosmolink entwickelt Modul für elektronische Rechnungsstellung

Cosmolink arbeitet derzeit an einem Modul, das die elektronische Rechnungserstellung mit XRechnung und ZUGFeRD, aber auch mit anderen Formaten, die bei unseren Kunden zum Einsatz kommen, unterstützt. Das Modul ist für den combit CRM vorgesehen, jedoch nicht darauf begrenzt.

Noch bietet der elektronische Rechnungsversand Vorteile. In ein paar Jahren wird er Alltag sein. Denn es spricht viel dafür, dass die genannten Formate, die die EU-Norm erfüllen, nicht nur zwischen Unternehmen und Behörden, sondern auch im B2B- und B2C-Geschäft zum Standard werden. Organisationen, die sich bereits jetzt rüsten, können deshalb nicht nur weiterhin für öffentliche Auftraggeber tätig sein, sondern sind auch fit für die Zukunft der digitalen Rechnungsstellung.

Die Vorteile der elektronischen Rechnung auf einen Blick:

  • Rechnungen können per E-Mail verschickt und empfangen bzw. heruntergeladen werden
  • Papier entfällt und die Umwelt wird geschont
  • händische Datenübertragung entfällt und somit auch eine große Fehlerquelle
  • automatische Rechnungszuordnung zu Bestellungen oder Projekten
  • Scannen und manuelles Sortieren sowie Prüfen der Rechnungen entfällt
  • automatische Buchung von Eingangsrechnungen und Übermittlung an den Steuerberater
  • kein Druck, Kuvertieren und Versenden von Ausgangsrechnungen mehr
  • schnellere Zustellung und Bearbeitung von Rechnungen, somit auch eine bessere Liquidität
  • technologieneutrale und vollständig dokumentierte Rechnungsformate
  • XRechnung und ZUGFeRD berücksichtigen alle steuer- und handelsrechtlichen Anforderungen an E-Rechnungen

Die elektronische Rechnung ist die Grundlage der Digitalisierung von Geschäftsabläufen in Unternehmen und Verwaltungen. Haben Sie Fragen dazu? Dann rufen Sie uns an!

Alle zwei Jahre müssen sich Solution Partner für jeden Hauptrelease des combit Relationship Managers zertifizieren lassen. Vor wenigen Tagen war es bei cosmolink wieder so weit.

Sowohl der Vertrieb und die Beratung, als auch die Administration und Programmierung wurden durch Herrn Schellenberg von combit zertifiziert, der eigens dafür nach Illingen angereist ist. Auch andere combit-Partner haben an der Zertifizierung in unserem Hause teilgenommen.

Die Vorbereitungen für die Prüfung begannen bereits Wochen vor dem Zertifizierungstermin. Vor Ablage der Prüfung gab es zudem eine auf die verschiedenen Fachbereiche zugeschnittene Schulung. Normalerweise ist eine zertifizierte Person pro Partnerunternehmen ausreichend.

cosmolink hat die meisten zertifizierten Mitarbeiter aller Solution Partner

Wie schon in der Vergangenheit haben bei cosmolink jedoch fast alle Mitarbeiter an der Zertifizierung teilgenommen. So wollen wir sicherstellen, dass wir unsere Kunden sowohl in quantitativer, als auch in qualitativer Hinsicht bestmöglich beraten und betreuen können.

Unsere Entwickler Pascal Lauer und Pascal Mühlberger haben die technische Prüfung mit den besten Prüfungsergebnissen aller Teilnehmer abgeschlossen. Mit elf Personen hat cosmolink die meisten zertifizierten Mitarbeiter aller Solution Partner.

Die erfolgreiche Zertifizierung wurde am Abend mit einem gemeinsamen Essen beim Italiener gefeiert!

Einmal im Jahr werden die Waschmaschinen einem Härtetest unterzogen. Dann nämlich, wenn sich über tausend Teilnehmer dem dreckigsten Extrem-Hindernislauf im Saarland stellen. Die cosmolink-Belegschaft ließ es sich am vergangenen Wochenende nicht nehmen, dem Spektakel beizuwohnen und dabei kein Schlammbad auszulassen.

Auch nach der Schlammschlacht bestens gelaunt: Das Team von cosmolink Consulting (Foto: WochenspiegelOnline.de)

12 km und jede Menge Hindernisse

Rund zwölf Kilometer misst die Gesamtstrecke des Tough Run und führt sogar rüber bis nach Frankreich. Drei Runden darf jeder der Teilnehmer absolvieren, ohne dabei allzu ehrgeizig sein zu müssen. Denn bei dem Event steht ganz klar der Spaß im Vordergrund. Deshalb gibt es weder eine Zeitnahme noch eine Zeitmessung.

Um den Fun-Faktor zu erhöhen, wurde die Motocrossstrecke Naßweiler mit allerlei natürlichen und künstlichen Schikanen versehen, die von den Teilnehmern sowohl physische, als auch psychische Fähigkeiten abverlangen. Um beim Tough Run ins Ziel zu kommen, muss jeder einzelne Durchhaltevermögen, Leidensfähigkeit und vor allem Teamgeist beweisen.

Teamevent, das zusammenschweißt

Das taten auch die Mitarbeiter von cosmolink, die sich der Herausforderung im einheitlichen Streifenkostüm stellten. Es dauerte nicht lange, bis dieses Erdfarben annahm. Dank der gemeinschaftlichen Unterstützung schafften es alle „cosmolinks“ in Ziel.

Die Belohnung gab es anschließend im vom Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel gebuchten VIP-Zelt, wo neben frischer Kleidung für die tapferen Helden auch feuchte, warme Handtücher bereitlagen, um sich die Tränen aus den Augen zu wischen. Nach dem obligatorischen Zielbier wurde hier auch die Heldenmahlzeit serviert. So konnten die Mitarbeiter den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen und gingen als gestärktes Team nach Hause. Ein Erlebnis, das zusammenschweißt!

Accantum und cosmolink sind enge Partner. Kürzlich wurden erneut insgesamt sieben unserer Mitarbeiter erfolgreich für zwei verschiedene Accantum-Produkte zertifiziert.

Für die Zertifizierung der beinahe kompletten cosmolink-Belegschaft hat uns Accantum-Trainer Franz Münzker drei Tage lang am Unternehmensstandort in Illingen besucht und geschult. Im Mittelpunkt standen das Workflow Management System (WMS), mit dem sich Geschäftsprozesse visualisieren, digitalisieren und automatisieren lassen, sowie das Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur Optimierung und Automatisierung von Dokumentenprozessen.

Neben Geschäftsführer Dr. Frank Wietzel dürfen sich nun auch die Mitarbeiter Heiko Fiedler, Angala Reindl, Michael Gornas, Pascal Lauer, Lukas Groß und David Baldauf Accantum Certified Advanced Workflow Designer/in nennen. Sie alle sind in der Lage, qualifiziert Prozesse mit Hilfe des Accantum WMS mit Workflows zu automatisieren und den Leistungsumfang des Accantum DMS dadurch wesentlich zu erweitern.

cosmolink bietet Accantum-Schnittstelle zum combit CRM

cosmolink Consulting hat bereits vor Jahren eine Schnittstelle entwickelt, um das Accantum Dokumentenmanagementsystem mit jeder Softwarelösung auf Basis des combit Relationship Manager zu verknüpfen. Dadurch können Dokumente wie Lieferscheine und Rechnungen zum Beispiel automatisch erkannt und zielgerichtet abgelegt werden, was die Verwaltung deutlich vereinfacht.

Jeder Teilnehmer der mehrtägigen Vor-Ort-Schulung hat zwei aktuelle Zertifikate von Accantum erhalten und ist mit dem neuen Wissensstand in der Lage, unsere Kunden zu den Accantum-Produkten bestmöglich zu beraten und zu betreuen.